Cy Twombly – Lepanto

Ab und zu gehe ich ins Museum, und dort – wie anderswo auch – beobachte ich, wie sehr meine Wahrnehmung inzwischen durch meinen Sport geprägt ist. Überall sehe ich Ruderboote. Das ist nicht weiter schlimm, es sind ja keine rosa Elefanten. Es ist lediglich so, dass sich Ruderboote in mein Blickfeld schieben, wo immer sie auftauchen. […]

Guckst du

Oder besser: Vermutlich habe ich dumm geguckt, als ich gemerkt habe, dass ich mal wieder nicht weit genug und nicht radikal genug gedacht habe. (Alle, die sich nicht für Tierschutz und Tierrechte interessieren, können an dieser Stelle aufhören zu lesen. Alle, die sich gern in einer gedanklichen Komfortzone aufhalten und diese nicht verlassen wollen, gerne […]

Kritik, die – Substantiv, feminin

Ja verdammt, auf dem Foto sehe ich es auch: Mein Versuch, ein mustergültiges Bild abzugeben, ist fehlgeschlagen. Die aufrechte Position und das Zusammenhalten der Griffe sehen unnatürlich aus, die Haltung ist falsch. Und das musste ich mir von Bernd schließlich auch sagen lassen. Bernd ist ein „alter Hase“ und besitzt eine gewisse Ruderer-Autorität. Wobei das keineswegs […]

Wassily Kandinsky 1912, Improvisation 26 (Rudern)

„Der Untertitel RUDERN verweist auf das Motiv des Bildes: Kräftige rote und schwarze Linien deuten einen runden Bootsleib an, darin zwei sitzende Gestalten und lang ausgelegte Ruder. Das Boot ist wie der Reiter ein Grundmotiv, das Kandinskys gesamtes Schaffen durchzieht. Seine Bedeutung ist vielschichtig, es kann Erinnerung und Abschied, aber auch Aufbruch und Befreiung symbolisieren. Hier […]