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Der April, der April …
Okay, inzwischen ist Mai. Genau gesagt, der erste. Ein Sonntag, ein Feiertag, und der Tag, an dem unsere Ammersee-Rundfahrt stattfinden sollte. Die ist leider ins Wasser gefallen. Allerdings: aufgeschoben und nicht aufgehoben. Am 5. Mai gibt es eine neue Chance. Der hinter uns liegende April hat uns eine gehörige Portion Flexibilität abverlangt, denn an der
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Roseninsel-Achter 2015 (oder: Alles halb so wild)
Sie ist die größte, und vermutlich eine der schönsten. Mit 76 teilnehmenden Mannschaften in 2015 ist die Roseninsel-Regatta, die jährlich vom Münchner Ruder- und Segelverein (MRSV) veranstaltet wird, die größte Achterregatta in Deutschland. Es lässt sich leicht ausrechnen, dass am 26. September 2015 ziemlich genau 684 Ruderer auf dem Starnberger Vereinsgelände ins Boot gestiegen sind,
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Haben oder Sein
In der „Zeit“ vom 7. April 2016 erweckt ein Artikel meine besondere Aufmerksamkeit. Der Titel: „Die deutsche Sprache wirft Ballast ab“. Darin wird erklärt, wie und warum sich die deutsche Sprache so stark verändert. Migration, Sprachkontakte und Mehrsprachigkeit seien die Hauptverantwortlichen. Ökonomisierung heißt ein Stichwort. Alles muss schneller und einfacher werden. Obwohl ich Wortneuschöpfungen verwende
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Schlafender Hund unsanft geweckt
Vielleicht hätten wir sieben Frauen noch vor ein paar Wochen anders entschieden, bevor Anfang März die Nachricht über die Starnberger Ruderer bei uns ankam, die bei heftigem Wind in Seenot geraten waren. Bei denen war Schluss mit lustig gewesen, und das hat uns offenbar nicht unbeeindruckt gelassen.
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Ruderakrobatik
Endlich Anrudern, wir dürfen frei fahren, adieu Winterruderstrecke. Plötzlich wieder viele vertraute Gesichter, die meisten noch blass von der dunklen Jahreszeit. Die Hornhaut an den Fingern ist dahin, ebenso die Kondition. Muss alles neu aufgebaut werden. Die Glieder etwas steif, legen wir los. Es läuft trotzdem super, und bei einigen ist es mit der Steifheit
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Die Schwedeninsel. Es war einmal …
Das südliche Ufer des Ammersees ist für die meisten von uns Ruderern „Terra incognita“. Fester Bestandteil unserer „südlichen Runde“, nehmen wir den Abschnitt zwischen Dießen und Aidenried als verschilft wahr, als sumpfigen Rand des Naturschutzgebiets, wir wahren Abstand zu den Vögeln, die sich hier aufhalten, und passen unsere Position dem ungleichmäßigen Uferverlauf an. Nur wenige
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Hauptsache Wasser unter dem Kiel! (Gastbeitrag)
Um die 12 Jahre mag ich gewesen sein, als es für mich erstmalig zu Wasser ging. Mein großer Bruder war soeben stolzer Besitzer eines alten Paddelbootes geworden. Wir vergnügten uns auf dem Berliner Wannsee, ich durfte als Kielschwein mitfahren, hatte also keinerlei Pflichten. In der Kriegs- und Nachkriegszeit waren Hobbies dieser Art unerschwinglich. Erst in
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Der kleine Unterschied
Wer zwischen 11. und 15. Februar 2016 die Collins Avenue in Miami Beach entlang flaniert, braucht eine Sonnenbrille, selbst wenn es so bewölkt ist wie jetzt. Die „Yachts Miami Beach“ lockt mit gleißenden Schönheiten von solcher Imposanz, dass ich am liebsten gleich Reißaus nehmen würde. Das ist nicht meine Welt, das ist der helle Wahnsinn.
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Über mich
2014, im zarten Alter von 57, habe ich für mich das Rudern entdeckt. Ich war gerade in den Süden Münchens gezogen und drauf und dran, mir ein Rudergerät zuzulegen. Ein Freund, zu Besuch, meinte: Bist du verrückt, du wohnst direkt am Ammersee! Daraus hat sich eine große Leidenschaft entwickelt, und weil ich ebenfalls gerne schreibe, dieser Blog.
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Die Idee

Die Cox Box ist ein Gerät, das der Steuermann mit an Bord nimmt, in erster Linie, um von seiner Mannschaft verstanden zu werden.
Aktuell

Die Zeiten sind unruhig.










