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Cy Twombly – Lepanto
Ab und zu gehe ich ins Museum, und dort – wie anderswo auch – beobachte ich, wie sehr meine Wahrnehmung inzwischen durch meinen Sport geprägt ist. Überall sehe ich Ruderboote. Das ist nicht weiter schlimm, es sind ja keine rosa Elefanten. Es ist lediglich so, dass sich Ruderboote in mein Blickfeld schieben, wo immer sie auftauchen.
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Guckst du
Oder besser: Vermutlich habe ich dumm geguckt, als ich gemerkt habe, dass ich mal wieder nicht weit genug und nicht radikal genug gedacht habe. (Alle, die sich nicht für Tierschutz und Tierrechte interessieren, können an dieser Stelle aufhören zu lesen. Alle, die sich gern in einer gedanklichen Komfortzone aufhalten und diese nicht verlassen wollen, gerne
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It’s Magic
„Wonderful, Bettina, fantastic, Peter, stay in contact, open your arms, lean forward, just let the blades drop into the water, move the boat with the mass, don’t stop moving“. Und: „Don’t work“. Das ist eine der Botschaften, die ich nur zu gern höre, wenn mein Freund und Coach aus Simon’s Town zu Besuch in Deutschland ist
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Kritik, die – Substantiv, feminin
Ja verdammt, auf dem Foto sehe ich es auch: Mein Versuch, ein mustergültiges Bild abzugeben, ist fehlgeschlagen. Die aufrechte Position und das Zusammenhalten der Griffe sehen unnatürlich aus, die Haltung ist falsch. Und das musste ich mir von Bernd schließlich auch sagen lassen. Bernd ist ein „alter Hase“ und besitzt eine gewisse Ruderer-Autorität. Wobei das keineswegs
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3 – 2 -1: Fortschritt durch Technik
Der Kampf mit der Rudertechnik ist nicht zu gewinnen. Davon bin ich überzeugt, nach drei Jahren des Lernens und Übens. Immer, wenn ich denke, jetzt habe ich den Bogen raus, geht ein anderes Fass auf. Blatt setzen, Durchzug, Ausheben, Vorrollen, Beinstoß, Handhaltung, Kopfhaltung, Neigung des Oberkörpers nach vorn, nach hinten, Krafteinsatz beim Endzug, Blattführung, … –
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Petri Heil
Mir tut jedes Tier Leid, das sein Leben für uns lassen muss. Aber ein schönes Bild war es schon, was sich uns am Sonntag geboten hat. Offenbar hat sich die Herrschinger Bucht gerade als guter Fanggrund gezeigt, und allein fünf Fischerboote (einer ist mir gerade aus dem Bild gerudert) gaben sich hier ein Stelldichein. Dass
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Der Triumph des Adjektivs
Nicht jede Reise kann oder muss im Zeichen des Ruderns stehen. Die Welt ist groß und vielfältig und hält zahlreiche Überraschungen bereit, wenn man sich darauf einlässt. Ich habe mich auf ein Experiment eingelassen und bin an Bord eines Kreuzfahrtschiffes gegangen; der Ausgang des Experiments war von vornherein klar. Aber die Frage, warum ich es
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Wassily Kandinsky 1912, Improvisation 26 (Rudern)
„Der Untertitel RUDERN verweist auf das Motiv des Bildes: Kräftige rote und schwarze Linien deuten einen runden Bootsleib an, darin zwei sitzende Gestalten und lang ausgelegte Ruder. Das Boot ist wie der Reiter ein Grundmotiv, das Kandinskys gesamtes Schaffen durchzieht. Seine Bedeutung ist vielschichtig, es kann Erinnerung und Abschied, aber auch Aufbruch und Befreiung symbolisieren. Hier
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Über mich
2014, im zarten Alter von 57, habe ich für mich das Rudern entdeckt. Ich war gerade in den Süden Münchens gezogen und drauf und dran, mir ein Rudergerät zuzulegen. Ein Freund, zu Besuch, meinte: Bist du verrückt, du wohnst direkt am Ammersee! Daraus hat sich eine große Leidenschaft entwickelt, und weil ich ebenfalls gerne schreibe, dieser Blog.
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Die Idee

Die Cox Box ist ein Gerät, das der Steuermann mit an Bord nimmt, in erster Linie, um von seiner Mannschaft verstanden zu werden.
Aktuell

Die Zeiten sind unruhig.










