Logbuch Südafrika 2017/18

Das Wetter spielt verrückt, auch in Südafrika. Bei meinem letzten Besuch in Kapstadt vor zwei Jahren litt die Region unter einer außergewöhnlichen Trockenheit. Das hat sich noch weiter verstärkt, seitdem ist so gut wie kein Regen gefallen, dafür hat der Wind zugenommen. Hier zu rudern, war schon immer ein besonderes Vergnügen gewesen, inzwischen hat der Begriff eine deutlich ironische Note bekommen. Seit zehn Tagen sind wir im Land, zweimal waren wir rudern, und das war so heftig, dass es uns teilweise aus dem Rollsitz gehoben hat. Von Kontrolle über die Skulls konnte keine Rede sein, die Griffe mit der ganzen Hand gepackt, haben wir lediglich ruderähnliche Bewegungen gemacht und gehofft, in der richtigen Blattstellung Wasserkontakt zu bekommen. Jetzt sind die Hände so wund, dass wir an den Tagen mit wenig Wind – ja, die gibt es auch – auf das Rudern verzichten mussten. Bitter. Zum Glück haben wir viel Zeit, werden sicher auch andere Rudererlebnisse haben, und ich werde berichten. Allerdings wird in diesem Bericht möglicherweise nicht das Rudern im Vordergrund stehen. So vieles geht mir durch den Kopf. So viele Eindrücke wollen verarbeitet sein. Wer mag, liest mit, und über Kommentare freue ich mich immer.

Ich habe mir Handschuhe gekauft, sie passen einwandfrei, aber mit offenen Blasen in Handschuhen zu rudern, ist auch kein Vergnügen.

Das Titelbild stammt vom Cape of Good Hope, das ich 2014 mit dem Ruderboot angefahren bin.

 

Ein Gedanke zu „Logbuch Südafrika 2017/18

  1. So ist’s also am Kap. Und in „alte Welt“ in good old Dießen? Dort ist der schöne Schnee weggeregnet, und bei Va Bene werden die letzten (Henkers-)Mahlzeiten ausgegeben. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Der Barrista bleibt, und Va Bene macht ab Februar einen Stand in der Markthalle auf!

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